Fußbodenheizung unter Fliesen

Die Fußbodenheizung – warm, komfortabel und unsichtbar. Eine Fußbodenheizung bringt einige Vorteile mit sich. Geflieste Räume werden mit einer Fußbodenheizung gemütlicher und fühlen sich komfortabler an. 

Eine Fußbodenheizung ist im Gegensatz zu einem Heizkörper auch sparsamer im Verbrauch. Denn ein Heizkörper erhitzt die Luft, die dadurch nach oben steigt, sich abkühlt und dann wieder auf den Boden sinkt. Der Kreislauf ist geschlossen. Dadurch wird jede Menge Staub aufgewirbelt und das typische trockene Raumklima entsteht. Während man am Boden immer noch friert, hängt die warme Luft oben.

Metallmosaik

Im Gegensatz dazu heizt die Fußbodenheizung den Raum mit Strahlungswärme auf. Besonders Allergiker und empfindliche Menschen fühlen sich in solchen Räumen wohler, da bei einer Fußbodenheizung kein Staub aufgewirbelt wird und die Luft nicht austrocknet. Der Raum ist am Boden am wärmsten und kühlt nach oben hin ab. Dadurch ist die Wärme genau in dem Bereich für welchen sie vorgesehen ist. Das reduziert den Wärmeverlust des menschlichen Körpers und vermeidet die Überhitzung der Umgebungsluft. 

Meistens kann die Temperatur auch problemlos um 2-3 Grad gesenkt werden, ohne dass der Komfort beeinflusst wird. So lässt sich leicht Geld und Energie einsparen.

Fliesen sind ein idealer Belag auf einer Fußbodenheizung. Durch kein anderes Material kann die Wärme so leicht durchdringen, wie durch Stein- und Keramikböden. Selbst wenn Sie Ihre Heizung ausschalten, hat das Material Stein die Fähigkeit, Wärme eine gewisse Zeit zu speichern und sie dann anzugeben. 
Zudem sind Fliesen unempfindlicher gegenüber Wärme, so dass die Heizung eine maximale Leistung bis zu 200 W/qm erreichen darf. 

Nach dem Verlegen der Fußbodenheizung werden die Kabel verspachtelt. Werden anschließend Fließen verlegt, reicht es aus, wenn die Heizkabel verdeckt sind. Sollten aber Holz-, Laminat-, Teppich- oder Vinylböden verlegt werden, müssen die Kabel mit mindestens 5 mm bedeckt werden.

Wichtig: Bei der Wahl der Ausgleichsmasse sowie des Fliesenklebers und -Mörtel, sollten Sie zu kunststoffvergüteten Produkten greifen. Da diese thermische Spannungen im Untergrund ausgleichen können. 

Zementschleierentferner sollten frühestens nach zwei Wochen zum Einsatz kommen. Vorher sollten Sie die geflieste Fläche besser nur mit Wasser reinigen. Allerdings sollten die Fliesen einer direkten Wasserbelastung erst nach einer Woche ausgesetzt werden. So kann die Fugenmasse erst richtig durchtrocknen.

Wichtig: Bitte beachten Sie die Angaben des Herstellers.